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Gedichte
Meine Gedichte...

(Das heißt für alle Gedichte hier gilt: MEINS!! ^^ )


Sacred Sinner

I’m an unforgiven sinner
Who has lost his skill to fly
My black wings were torn to pieces
With bare hands I fight the blame

In the past I’ve been an angel
Now a stranger, no more saint
And I’ve killed, what was my heart once
So my soul is doomed to die

Claws of fear rip up my body
And I’m trembling in the cold
Drowning in a sea of sorrow
Searching for the secure shore

In the dark I have to suffer
Captured in my cage of pain
For your mercy – oh  I’m  praying
No salvation to expect

My Lord has lost his faith in me
For I have sinned so many times
And so I have to recognize
That my devotion comes too late

I would like to tell my secret
To all those who want to hear
Once I’ve been my master’s dearest
For my name is Lucifer

Finstere Nacht

An einem Tag, so arm an Licht
Des Nebels Grau nahm mir die Sicht
Und dunkler Rauch zog durch die Luft
Erfüllte meines Herzens Gruft
Und vor dem mächt’gen Tor der Nacht
Da hielt ich unermüdlich Wacht

Hindurch gelange ich sogleich
Zurück in meines Herren Reich
An seiner Seite nun zu steh’n
Mit blinden Augen ihn zu seh’n
Ich kämp’ wo’s ihn zu schützen gilt
Mit blanker Brust als einz’gem Schild

Sein Diener, ja das wollt’ ich sein
Ich tötete für ihn allein
Die Emotionen tief in mir
Die Angst, die Zweifel, Stolz und Gier
Ich schwor, mein Letztes ihm zu geben
Drum ließ ich nur für ihn mein Leben

Und seine Liebe ganz allein
Lässt mich seitdem ein Engel sein
Mit starken Flügeln, rot wie Blut
In meiner Seele wilde Glut
Mein ganzes Sein ist ihm ergeben
Denn nur für ihn gab ich mein Leben
Wie er auch ließ für mich SEIN Leben

Gloomy Night

On a cold and foggy day
When the sun was far away

Chimneys blew out dirty smoke
Dawn got on it's heavy cloak

There I stood and waited for
Gloomy darkness' ajar door

At nightfall I will pass the port
To reach the kingdom of my lord

And there I'll join his damned host
From now on I will be his ghost

Who floats across the midnight field
With naked breast as only shield

To be his servant - that's my will
For him I forced myself to kill

My feelings, hidden deep inside
My doubts, my lust, my fear, my pride

For making mighty night survive
I gave my lord my heart...my life

Rotkäppchen und der Wolf

Rotkäppchen war ein schönes Kind
Ihr Haar von Gold, zart die Gestalt
Ward von der Mutter oft geschickt
In den gar tiefen finstren Wald

Zur Großmutter, die lebte dort
In einem alten kargen Haus
Ein kalter grauenhafter Ort
Der Gang dorthin dem Kind ein Graus

Auch heute schickt die Mutter streng
Das Kind, auch wenn der Weg ist weit
Die Angst schnürt ihm die Brust ganz eng
So klagt’s dem großen Wolf sein Leid

„Du hast gar keine Furcht vor mir“
Erkennt der Wolf und ist erstaunt
„Ich fürchte nur der Männer Gier“
Hat da das Kind ihm zugeraunt

Und als die Hütte naht heran
Rotkäppchen zitternd stehen bleibt
Großmutter wartet, schreit es an
Was es so lang im Walde treibt

Im Häuschen schon der Jäger steht
Gier sich auf seine Züge malt
Er auf den zarten Körper späht
Hat grade für das Kind bezahlt

Wo’s Mädchen früher gern gespielt
Das Blut ihm nun in Angst gerinnt
Hat einen guten Preis erzielt
Ist hier nun nicht mehr länger Kind

Indes der Wolf im dunklen Wald
Im Geiste bei dem Mädchen weilt
Kann nicht vergessen die Gestalt
Der niemand je zur Hilfe eilt

Schläft über dem Gedanken ein
Unter des Waldes sanfter Wacht
Träumt von dem süßen Mägdelein
Das ihn um den Verstand gebracht

Der Jägersmann, so groß und schwer
Mit wildem Blick und grober Hand
Fällt über klein Rotkäppchen her
Das hat die Augen abgewandt

Die Kappe fällt zu Boden bald
Enthüllt die goldne Lockenpracht
Ein einzger Schrei durchs Dunkel hallt
Von dem der Wolf ist aufgewacht

Er folgt sogleich des Mädchens Flehn
Jagt wie der Wind durch Strauch und Baum
Bleibt grollend vor der Hütte stehn
Was er dort sieht, er fasst es kaum

Im Raum steht nackt, ohne Gewand
Rotkäppchen, zart und wunderschön
Es hält ein Messer in der Hand
Und scheint nichts um sich her zu sehn

Der Jägersmann am Boden liegt
Mit totem Blick zur Decke starrt
Ein Strom aus Blut, der nicht versiegt
In dem das Mädchen still verharrt

Und in der Ecke drängt sich bleich
Die Großmutter, das üble Weib
Der Wolf sich um sie kümmert gleich
Verschlingt den bösen alten Leib

Rotkäppchen nun zum Wolfe schaut
Ein Lächeln sanft die Lippen ziert
Er leckt das Blut ihr von der Haut
In ihrem Duft er sich verliert

Und die Moral von der Geschicht
Der Jäger starb für seinen Trieb
Der Wolf war nicht der Bösewicht
Denn er gewann das Mädchen lieb

Das hat den Mann im Wolf erkannt
Hat seine Seele funkeln sehn
Mit ihm hat sie die Angst gebannt
Allein ihr schien er wunderschön

Das Märchen sich dem Ende neigt
Rotkäppchen ward nicht mehr gesehn
Hat nie mehr sich im Dorf gezeigt
Die Leute konnten’s nicht verstehn

Die Mutter, ja die wusst bescheid
Doch hat sie nie ein Wort gesagt
Vor ihrer Tür, Rotkäppchens Kleid
Hat blutig stumm sie angeklagt

Und ab und zu berichtet man
Ob’s stimmt, man weiß es nicht genau
Es lebten tief im finstren Tann
Ein Wolf und eine junge Frau

Nacht, kalt wie Eis

Kein Mond, kein Stern, noch irgend Licht
Dunkel, diese Nacht, einsam, öde, leer
Draußen, laut, gesellig, keiner weiß
Drinnen, still und leis’  und niemand spricht
Rote Augen, schwer und heiß
Bald keine Tränen mehr…

Schmale Hand, zitternd, Stift und Papier
Rücken dein, blass, nass, feucht von Regen
Regen, der aus Augen fällt
Traurig, Gedanken leer, stumm, schweigsam hier
Aus Seelenspiegeln, salzige Wellen schlagen mir entgegen
Was nur falsch, was nicht richtig?
Wo doch feiert der Rest der Welt…

Wasser versiegt, doch das Herz bleibt schwer
Schlägt, wie Regen an die Fenster mein
Langsam, dumpf, mal leise, mal laut
Stetige Melodie, Salz auf meiner Haut
Schlafe Kindchen, schlafe ein
Lange wirkt kein Zauber mehr
Was ich tu, was ich such, was auch ist
Einer bleibt allein…

Muss ich das sein?

Mantel aus Stille

Der Mantel aus Stille


Ein kalter Mantel, der sich unerbittlich
Um mich legt
Keinen Laut zulassend, alles verschluckend
Nichts zu hören
Schlag meinesHerzens
Blut rauscht durch meine Venen
Sonst nichts
Keine Luft zum Atmen
Der Mantel verschlingt alles um mich her
Kein Licht im Dunkel
Stille so laut, dass sie schmerzt
Kein Niemand in der Leere
Keine Hand am Abgrund
Angst schnürt die Kehle zu
Stille, die verletzt
Stille, die töten kann
Keine Chance, sie zu vertreiben
Keine Rettung
Nur warten auf den nächsten Morgen
Neuer Tag bringt neues Leben
Neue  Laute, neue Hoffnung
Neues Licht
Und die helfende Hand
Die Rettung am Abgrund
Neue Luft zum Atmen
Und doch die Angst
Angst, die tötet
Angst, die zerfrisst
Die Angst vor der nächsten Nacht
Und dem Mantel aus Stille

Tödliche Gewohnheit

Warum tust du dir das an?
Ewige Routine, niemals Rast
Du findest immer einen Grund
Noch so unwichtig – egal
Es reicht schon
Der Zweifel ist gesät
Die Panik kriecht in dir, deine Venen hinauf
Zum Herzen, zum Kopf
Irrationale Angst – nur ein Wort ohne Bedeutung
Nicht irrational für dich
Real für dich, fast normal für dich
Egal, was andere sagen, egal
Egal, was normal wäre, egal
Sag einer Angst, dass sie irrational ist
Und sieh, wie sie dir ins Gesicht lacht
Sag Tränen, dass sie unnütz sind
Und die Kraft ihrer Verzweiflung
Bricht den Damm deiner Selbstbeherrschung
Lass die Maske auch nur einen Moment
Fallen, das ewig lächelnde Gesicht
Lass ein Mal, nur ein Mal die Wahrheit
Deine Seele verlassen, wenn wieder jemand,
Niemand, alle, keiner fragt, was mit dir ist
Und du wirst erkennen, dass es leichter ist
Stumm zu bleiben und weiter zu lächeln
So sehr die Klauen des Schweigens auch
An deinem Herzen reißen
Warum tust du dir das an?
Weil die tödliche Gewohnheit es so will…

Lethal Habit

Why…why do you do this to yourself?
Eternal routine without any rest
You’ll ever find a reason
Completely unimportant – you don’t care
Doubts are present
Panic creeps inside of you – running through your veins
To your heart…to your mind
Irrational fear – just a word without meaning
Not irrational to you
Real for you, almost  normal for you
No matter what every one says….no matter
No matter what would be normal…no matter
Tell a fear that it’s irrational
And watch how it laughs into your face
Tell  tears that they are useless
And the power of their desparation
Breaks the bank of your self-controll
Let, for just one moment, down your mask
Drop the eternal smiling face
Let, just for one time, the truth come out of your soul
When, once again somebody, nobody, everyone, no one
Asks what’s wrong with you
And you’ll see that it’s easier
To stay mute and keep on smiling
No matter how much the claws of silence
Rip your heart into pieces
Why do you do this to yourself?
Cause it’s lethal habit’s will…

© Patricia
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